Elektroauto kaufen - Bund fördert schnelle Markteinführung


Mit ihrem “Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität” möchte die Bundesregierung die Vorbereitung und spätere Markteinführung von Elektrofahrzeugen unterstützen und beschleunigen. Langfristiges Ziel der Bundesregierung ist es, bis zum Jahre 2020 eine Millionen Elektroautos auf Deutschlands Straßen zu bringen.

Bis zur vollständigen Marktreife der Elektroautos bestehe noch Handlungsbedarf, teilte das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) am Mittwoch in einer Pressemitteilung mit. In ihren Grundlagen seien die notwendigen Technologien jedoch bereits entwickelt. Weitere Anstrengungen sind vor allem im Bereich der Batteriespeicher notwendig, zusätzlich muss am Aufbau einer Batterieladeinfrastruktur gearbeitet werden.

Gegen die Massentauglichkeit der Elektrofahrzeuge spricht gegenwärtig die häufig noch geringe Alltagstauglichkeit der Technik sowie die relativ hohen Anschaffungskosten. Wer heute ein Elektroauto kaufen möchte, hat insbesondere mit dem Problem der geringen Reichweite zu kämpfen. Zudem gibt es bislang überhaupt nur wenige Elektroautos zu kaufen: Meist handelt es sich noch um teure Prototypen oder wenig praxistaugliche Modelle.

Kritiker der Technik argumentieren, dass das Problem der begrenzten Batteriekapazitäten auch in den nächsten Jahren kaum befriedigend zu lösen sei. Die nähere Zukunft der Autombiltechnik liege daher vielmehr im Bereich der Hypridfahrzeuge sowie bei extrem sparsamen Benzinmotoren. Befürworter der Elektroautos halten dagegen eine Markteinführung in wenigen Jahren für realistisch.

Auch bei optimistischer Einschätzung wird es vermutlich jedoch noch einige Jahre dauern, bis wirklich erschwingliche und konkurrenzfähige Elektroautos für den Massenmarkt verfügbar sind.

Es lohnt sich daher wohl nur in wenigen Fällen, schon heute mit der Anschaffung eines Neuwagens zu warten, um sich dann in naher Zukunft ein Elektroauto kaufen zu können. Langfristig wird die technologische Entwicklung zeigen, ob es die Fahrzeuge von der “Nischentechik” zum Alltagsfahrzeug schaffen. Wünschenswert wäre es sicherlich.

Weiterführende Informationen: Pressemitteilung des BMU

© Autor: PE

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